Projekt: |
Weitergehende Abwasserreinigung von kommunalen Abwässern
Kläranlage Lobetal (3.000 EW)
Land Brandenburg
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(Foto AKUT) [Anklicken zum Vergrößern]
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Anlage: |
Gestiegene Anforderungen an die Reinigungsleistungen (NH4-N < 10 mg/l, Nges < 25 mg/l)
machten es nötig, die vorhandene Pflanzenkläranlage um eine technische Stufe zu ergänzen.
Aufgrund der Kostenvorteile und der örtlichen Bedingungen fiel die Wahl auf eine Belebungsanlage im
Aufstauverfahren.
Der Baukörper wurde als SBR-Teich in den vorhandenen Bodenfilter integriert.
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Besonderheiten: |
Weitgehende Umnutzung der Emscher und
Nitrifikationsbecken als Vorspeicher, Fäkalwasserspeicher und Überschuss-Schlammspeicher
Umbau der Vorfällung zur Simultanfällung
(Betrieblicher Überwachungswert 0,6 mgl/l)
Annahme von Fäkalwasser mit Zwischenspeicherung
Einsatz einer Fuzzy-Logic zur Anlagensteuerung
Der Bodenfilter wird insbesondere zur Rückhaltung von
Keimen und zur Absicherung der Nitrifikation bei niedrigen Temperaturen eingesetzt. Desweiteren wird dadurch die
Abwasserbehandlung im Regenwetterfall abgesichert (Mischwasserzufluss).
Das Feuchtgebiet dient der Ablaufvergleichmäßigung.
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Ablaufwerte im Betrieb: |
CSB < 50 mg/l, NH4-N < 1 mg, Gesamt-N < 5 mg/l,
Pges. < 0,8 mg/l
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Energiearmer Betrieb: |
Energieverbrauch pro EW: ca. 35 kWh/a.
Zur Einordnung: Idealwert dieser Kläranlagen-Größenklasse: 41 kWh/a
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Baukosten: |
420.000 € brutto, d.h. 140 € pro Einwohner
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Projektleistung: |
Grundlagenermittlung, Vorplanung mit
Ausführungsvarianten
Hilfe bei der Entscheidungsfindung des Bauherren
Genehmigungsplanung der ausgewählten Variante
Ausführungsplanung und Erstellen des Leistungsverzeichnisses
Ausschreibung und Bauherrenunterstützung bei der Vergabe
Bauüberwachung und örtliche Bauleitung
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