Am 13. und 14. November 2009 hat AKUT eine Delegationsreise von Vertretern der Agro-Industrie und
von Vertretern aus verschiedenen Ministerien der Länder Kenia und Tansania begleitet.
Die Reise wurde im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums von der GTZ organisiert.
Neben einem Vortrag über die Erfahrungen von AKUT mit industriellen Biogasanlagen in Kenia im Rahmen
der AGRITECHNICA, Hannover wurde eine von AKUT geplante und bauüberwachte Anlage 80 km nord-östlich von
Hannover besichtigt.
Fotos von der Reise:
Herr Burkard hält einen Vortrag über Erfahrungen von AKUT in Kenia
Herr Müller erläutert die Biogasanlage Heinrichs
Biogasanlage Heinrichs
Bilder: AKUT
Vortrag, Burkard, Business-Trip, pdf 1,16 MB
Am 27. Oktober 2009 wurde die von AKUT geplante neue Kläranlage in Friesen, Reichenbach im Vogtland
feierlich eröffnet.
Das Abwasser wird in einem Mischkanal am Friesener Berg gesammelt. Es setzt sich zusammen aus häuslichem
Schmutzwasser und Niederschlagswasser, das auf versiegelten Flächen gesammelt wird und nicht örtlich
versickert.
Das Verfahren Phragmifiltre ® wurde in Frankreich von SINT und CEMAGREF für hohe Belastungen entwickelt.
Die Anwendung zur Mischwasserbehandlung stellt in Deutschland eine Innovation dar.
Pressespiegel:
Hier ein Blick auf die erste Stufe der Anlage:
Kläranlage Friesener Berg am Eröffnungstag
Vom 30. März bis zum 3. April 2009 fand die "Wasser Berlin 2009" auf dem Messegelände in
Berlin statt.
AKUT beteiligte sich am Gemeinschaftsstand der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg.
Zur Eröffnung der Messe am 30. März 2009 besuchte Frau Nehring-Venus, Staatssekretärin in der
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, unseren Messestand im Gemeinschaftsstand der Hauptstadtregion
Berlin-Brandenburg.
Hier sind die Ausstellungsplakate zu sehen:
Kompetent in Sachen Wasser
Entwicklungszusammenarbeit an den Beispielen Peru und Kenia
Teichkläranlage - Umbau zur SBR-Anlage
Kombinierte Behandlung von Abwasser und Schlamm
Multifunktionale Feuchtgebiete - Hobrechtsfelde
"Klare Sache - Spree soll sauber werden" titelt die Berliner Tageszeitung "Der Tagesspiegel"
am 15. Mai 2008. Im Projekt SPREE2011 werde ab Herbst 2008 das Pilotmodul gebaut, das Anfang 2009 am Berliner Osthafen
zu Wasser gelassen werden soll, schreibt der Tagesspiegel.
AKUT ist Partner im BMBF Forschungsprojekt SPREE2011. Ziel des Projektes ist die Errichtung einer Pilotanlage zur Speicherung und Behandlung von Abwasser direkt in der Spree. Die Anlage soll im Jahr 2008 im Berliner Osthafen aufgebaut werden. Mit Hilfe von auf dem Spreegrund verankerten Behältern soll der Überlauf aus der Mischwasserkanalisation bei Starkregenereignissen aufgefangen und zur Kläranlage gepumpt werden. Langfristig wird durch diese und weitere Maßnahmen im Kanalnetz eine deutliche Verbesserung der Wasserqualität erreicht werden. Forschungsteilnehmer sind die LURI.watersystems.GmbH und die TU-Berlin, Prof. Dr.-Ing. Matthias Barjenbruch. AKUT führt die abwassertechnische Beratung und Planung durch. Das Vorhaben hat eine Laufzeit bis April 2010.
Anfang 2007 übernahm AKUT in Zusammenarbeit mit ARGUS Berlin einen Teilbereich des
Fortbildungsprogramms "Nachhaltige Energiepolitik" für 23 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus
Lateinamerika.
Auftraggeber ist InWent - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH
Im Rahmen des Fachprogramms wurden Strategien zur nachhaltigen Sicherung der Energieversorgung Deutschlands und der EU
vorgestellt. Die Nutzung regenerativer Energien und nachwachsender Rohstoffe wurde diskutiert und die technischen und
politischen Rahmenbedingungen für ihre sinnvolle Nutzung aufgezeigt.
Zur Verabschiedung am 27. Juli 2007 wurden den Teilnehmer/innen durch Herrn Bernd Schleich, Geschäftsführer
der InWEnt gGmbH, und Herrn Volkmar Strauch, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie
und Frauen, ihre Abschlusszertifikate überreicht.
AKUT wurde am 8. Mai 2007 auf den Berliner Energietagen zum zweiten Mal mit dem Preis
"KlimaSchutzPartner" in der Kategorie "Erfolgreiche Projekte" ausgezeichnet. Prämiert wurde
der ökologische Umbau des Franziskanerklosters in Berlin-Pankow.
Wettbewerbsplakat: Vorstellung des Projektes im Franziskanerkloster
Projektbeschreibung "Ökologische Umgestaltung des
Franziskanerklosters in Berlin Pankow"
Bereits 2003 wurde AKUT gemeinsam mit der LWE Windkraft GmbH & Co Wonnig KG als
KlimaSchutzPartner ausgezeichnet. 2003 wurde die "Umweltschonende Altbausanierung der Wönnichstraße 103"
in Berlin-Lichtenberg erfolgreichstes Projekt.
Projektbeschreibung "Umweltschonende
Altbausanierung der Wönnichstraße 103"
Der Preis "KlimaSchutzPartner des Jahres" wurde dieses Jahr zum sechsten Mal verliehen. Die KlimaSchutzPartner
Berlin sind ein Zusammenschluss von 14 Verbänden und Institutionen der Berliner Wirtschaft, die mit diesem Preis
Vorhaben ehren, die einen besonderen Beitrag zum Klimaschutz in der Stadt leisten und den Ansatz eines intelligenten,
flexiblen Technikmixes vorbildlich umsetzen.
Im März 2007 beteiligten sich einige Teilnehmer der InWent-Fortbildung "Nachhaltige Energiepolitik" an der von
AKUT organisierten Exkursion zu Biogasanlagen im Wendland.
Das Foto zeigt sie bei Biogasbauer Ebeling im Fachgespräch.
Im Januar 2007 beteiligte sich AKUT an einem Informationsstand auf der Internationalen Grünen Woche
in Berlin.
Gemeinsam mit dem Planungsbüro für Biogastechnik und
Krassuski Projektmanagement wurde über Biogasanlagen informiert
und für optimierte Nutzung der in Biogasanlagen entstehenden Abwärme geworben.
Seit Januar 2005 ist AKUT im Auftrag der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz) in Kenia tätig. Im Rahmen des bis Ende 2007 gehenden Projektes sollen Abfall- und Abwasserströme aus landwirtschaftlichen Produktionsbetrieben und Betrieben der Be- und Verarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten einer Verwertung zugeführt werden. Auf diese Weise soll, neben der Verringerung der Umweltbelastung aus diesen Stoffströmen, den Farmern und Betreibern eine zusätzliche Einnahmequelle geschaffen werden. Konkrete Aufgabe ist die Erarbeitung von Verwertungskonzepten für konkrete Betriebe sowie die Schulung von kenianischen Ingenieurbüros zur technischen und konstruktiven Umsetzung dieser Konzepte. Als kompetenten Partner für die anaerobe Verwertung von Abfällen und Abwässern (Biogaserzeugung) konnte die Fa. Krieg & Fischer Ingenieure GmbH aus Göttingen gewonnen werden.
Für die Gemeinde Albondon, Granada wurde AKUT beauftragt, eine schlüsselfertige Kläranlage zu erstellen. Auftraggeber ist Aguas y Servicios de la Costa Tropical de Granada. Als Verfahren wird ein zweistufiger bewachsener Bodenfilter realisiert. Das Konzept basiert auf den in Frankreich von Société d'Ingénierie Nature & Technique erfolgreich eingeführten Bodenfiltern, die ohne Vorklärung arbeiten. Die im Rohabwasser enthaltenen Feststoffe werden in der ersten Stufe abgefiltert. Durch alternierende Beschickung kann eine Trocknung und Mineralisation des sich dort absetzenden Schlamms erreicht werden. Die weitergehende Reinigung des Abwassers erfolgt in der zweiten Stufe. Die Vorteile des Verfahrens liegen in dem gegenüber herkömmlichen Pflanzenkläranlagen geringen Flächenbedarfs. Die Anlage in Albondon wird aufgrund der hydraulisch günstigen Lage, die eine Schwallbeschickung mittels Heber möglich macht und dank eines solargetriebenen automatischen Rechens der Fa. Contec keine externe Energie benötigen.
Seit März 2004 ist AKUT im Auftrag der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit beratend für die Wasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen der peruanischen Städte Puno und Huancavelica zuständig. Der Beratungsauftrag wurde bis ins Jahr 2006 abgeschlossen. Neu an der Herangehensweise von AKUT ist der sehr stark auf Erfahrungsaustausch mit zwei vergleichbaren Einrichtungen in Argentinien gewählte Ansatz. Als kompetenten Partner konnte dazu der erste privatwirtschaftlich arbeitende Betreiber von Trinkwasser- und Abwassereinrichtungen in Argentinien LatinAguas gewonnen werden.